Anlagerichtlinien

Die Liegenschaften der Zug Estates Gruppe befinden sich grösstenteils in Zentrumslagen, sind bestens erschlossene Areale in der Region Zug und weisen eine hohe Dichte auf. Durch diese geografische Konzentration des Portfolios können die besonderen Gegebenheiten des regionalen Marktes und des geschäftlichen, international geprägten Umfelds genutzt werden. Das bestehende Portfolio ist bezüglich der Nutzungen breit diversifiziert und um­fasst ein ausgewogenes Verhältnis von Wohn-, Dienstleistungs-, und Retailliegenschaften sowie Hotel- und Gewerbebauten und Parkinganlagen.

Die Zug Estates Gruppe verfolgt ein integriertes Geschäftsmodell, das den gesamten Lebenszyklus einer Liegenschaft abdecken kann: sie konzipiert, entwickelt und baut Liegenschaften, bewirtschaftet sie und stellt ihren Werterhalt sowie den Technischen Dienst sicher. Das Immobilienportfolio wird aktiv verwaltet und bildet das Fundament für das langfristige Wachstum der Unternehmensgruppe. Ausgehend von den arealspezifischen Gegebenheiten werden gebäudeübergreifende Entwicklungskonzepte umgesetzt, die nachhaltig und ressourcenschonend sind.

Die weiteren Grundsätze der Anlagepolitik sind:

  • Die Gesellschaft hält Immobilienanlagen, kauft und entwickelt Projekte für den Eigen­bestand.
  • Die Investitionsobjekte sollen vorwiegend auf der Achse Zürich – Zug – Luzern liegen. Opportunitäten ausserhalb dieser Region können wahrgenommen werden, Immobilien­anlagen im Ausland sind jedoch nicht vorgesehen.
  • Die Immobilienanlagen sollen weiterhin in Bezug auf ihre Nutzungen breit diversifiziert sein.
  • Das verzinsliche Fremdkapital soll 40% der Bilanzsumme nicht übersteigen.
  • Zug Estates investiert einen Teil des Reingewinns (ohne Neubewertung) in das nachhaltige Wachstum der Gruppe. Dabei wird ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Investition und Ausschüttung angestrebt und es werden bis zu 50% des Reingewinns (ohne Neubewertung) an die Aktionäre ausgeschüttet.