Medienmitteilungen

Zug Estates informiert regelmässig über kursrelevante oder weitere aktuelle Neuigkeiten. Bei den Ad-hoc-Mitteilungen handelt es sich um Meldungen gemäss Art. 53 Kotierungsreglement der SIX Exchange Regulation AG.
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Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 Kotierungsreglement
Zug, 12. April 2022

Im Theater Casino Zug fand heute die zehnte ordentliche Generalversammlung der Zug Estates Holding AG statt, an der 203 Aktionärinnen und Aktionäre teilnahmen. Es waren insgesamt 67.5 % des stimmberechtigten Aktienkapitals vertreten. Sämtliche Anträge des Verwaltungsrats wurden genehmigt.

Die Generalversammlung hat insbesondere beschlossen, für das Geschäftsjahr 2021 insgesamt CHF 19.1 Mio. an die Aktionärinnen und Aktionäre auszuschütten. Die ordentliche verrechnungssteuerpflichtige Bruttodividende je Namenaktie A beläuft sich auf CHF 3.75, je Namenaktie B beträgt sie CHF 37.50. Nach Entrichtung der schweizerischen Verrechnungssteuer in der Höhe von 35 % verbleibt eine Nettodividende von CHF 2.44 pro Namenaktie A und CHF 24.38 pro Namenaktie B. Die Auszahlung der Nettodividende erfolgt ab Mittwoch, 20. April 2022 (Payment Date).

Alle zur Wiederwahl vorgeschlagenen Mitglieder des Verwaltungsrats wurden für ein weiteres Amtsjahr bestätigt. Ebenfalls bestätigt wurde Dr. Beat Schwab als Präsident des Verwaltungsrats.

Armin Meier und Johannes Stöckli wurden als Mitglieder des Personal- und Vergütungsausschusses gewählt.

Die Generalversammlung erklärte sich in einer Konsultativabstimmung einverstanden mit dem Vergütungsbericht und genehmigte die Vergütungen an die Mitglieder des Verwaltungsrats und die Geschäftsleitung.

Die nächste ordentliche Generalversammlung der Zug Estates Holding AG findet am 6. April 2023 statt.

Wichtige Daten:

20.04.2022
26.08.2022

24.02.2023

Ausschüttung an die Aktionäre (Payment Day)
Publikation Halbjahresbericht 2022
Publikation Geschäftsbericht 2022

Weitere Auskünfte:

Mirko Käppeli, CFO

T +41 41 729 10 10, ir@zugestates.ch

Über Zug Estates
Die Zug Estates Gruppe konzipiert, entwickelt, vermarktet und bewirtschaftet Liegenschaften in der Region Zug. Dabei konzentriert sie sich auf zentral gelegene Areale, die vielfältige Nutzungen und eine nachhaltige Entwicklung ermöglichen. Das Immobilienportfolio setzt sich aus den zwei Arealen in Zug und Risch Rotkreuz zusammen. Ergänzend betreibt die Gruppe in Zug ein City Resort mit den führenden Businesshotels Parkhotel Zug und City Garden und einem ergänzenden Gastronomieangebot. Der Gesamtwert des Portfolios betrug per 31. Dezember 2021 CHF 1.7 Mrd. Die Zug Estates Holding AG ist an der SIX Swiss Exchange, Zürich, kotiert (Tickersymbol: ZUGN, Valorennummer: 14 805 212).

Zug Estates Holding AG | Industriestrasse 12 | CH-6300 Zug | T +41 41 729 10 10 | www.zugestates.ch



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Ad-Hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 Kotierungsreglement
Zug, 4. März 2022

  • Das Konzernergebnis ohne Neubewertung und Sondereffekte liegt bei CHF 31.8 Mio. (Vorjahr: CHF 25.9 Mio.).
  • Das Konzernergebnis beträgt CHF 75.6 Mio. (Vorjahr: 32.3 Mio.).
  • Der Liegenschaftenertrag steigt um 3.9% auf CHF 60.0 Mio.
  • Die Leerstandsquote sinkt von 5.0% auf 4.0%.
  • Der Marktwert des Portfolios erhöht sich um 2.8% von CHF 1.65 Mrd. auf CHF 1.70 Mrd.
  • Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung eine Erhöhung der ordentlichen Dividende um 10.3% von CHF 34.00 auf CHF 37.50 pro Namenaktie Serie B beantragen.

Dank qualitativ hochwertigem und nutzungsmässig breit diversifiziertem Portfolio weist die Zug Estates Gruppe ein starkes Jahresergebnis aus.

Das Liegenschaftsportfolio der Zug Estates Gruppe hat sich im Geschäftsjahr 2021 sehr erfreulich entwickelt. Der Liegenschaftenertrag konnte erneut gesteigert und die Leerstandsquote von 5.0% auf 4.0% reduziert werden. Im Segment Hotel & Gastronomie war das Umfeld, bedingt durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, auch 2021 herausfordernd. Die Gastronomie- und Hotelumsätze konnten gegenüber dem Vorjahr jedoch leicht gesteigert werden.

Im Geschäftsjahr 2021 resultierte ein Konzernergebnis von CHF 75.6 Mio. Dieses lag CHF 43.3 Mio. bzw. 134.2% über dem Vorjahresergebnis von CHF 32.3 Mio. Die deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere auf positive Neubewertungseffekte sowie die erfolgreiche Veräusserung der Liegenschaft Hofstrasse 1a/b in Zug zurückzuführen. Auch das Konzernergebnis ohne Neubewertung und Sondereffekte konnte deutlich gesteigert werden um CHF 5.9 Mio. bzw. 23.0% auf CHF 31.8 Mio. (Vorjahr: CHF 25.9 Mio.).

Steigerung des Konzernergebnisses durch höhere Liegenschaftenerträge
Der Liegenschaftenertrag erhöhte sich 2021 um CHF 2.2 Mio. bzw. 3.9% von CHF 57.8 Mio. auf CHF 60.0 Mio. Ertragssteigernd wirkten sowohl die volle Periodenwirksamkeit von im Vorjahr abgeschlossenen Mietverträgen als auch die deutliche Leerstandsreduktion. Während im Vorjahr noch Mietzinserlasse im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie von CHF 0.7 Mio. gewährt werden mussten, waren die entsprechenden Effekte 2021 vernachlässigbar.

In einem bedingt durch die COVID-19-Pandemie weiterhin anspruchsvollen Umfeld erhöhte sich der Ertrag Hotel & Gastronomie auf tiefem Niveau um CHF 1.4 Mio. bzw. 20.1% von CHF 7.0 Mio. auf CHF 8.4 Mio. Hierzu beigetragen haben die gelockerten Reisebestimmungen im zweiten Halbjahr 2021. Mit der zunehmenden Verbreitung der Omikron-Variante liessen die Umsätze gegen Ende Jahr wiederum nach. Eine weiterhin sehr robuste Nachfrage nach unseren Serviced City Apartments sowie ein striktes Kostenmanagement führten zu einem Gross Operating Profit (GOP) von 25.8% (Vorjahr: 9.1%). Zusätzlich wurden die wirtschaftlichen Einbussen mit einer einmaligen Auszahlung eines COVID-19-à-fonds-perdu-Beitrags im Umfang von CHF 2.1 Mio. etwas gemildert. Die entsprechenden Effekte werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

Im Vorjahr resultierte aus dem Verkauf der letzten Stockwerkeigentumswohnungen im Projekt Aglaya in Rotkreuz noch ein Ertrag von CHF 72.5 Mio. Der Wegfall dieses Ertrags reduzierte den Betriebsertrag erwartungsgemäss deutlich um CHF 66.2 Mio. bzw. 47.1% von CHF 140.4 Mio. auf CHF 74.2 Mio.

Ebenfalls den Erwartungen entsprechend führten geringere Sanierungsarbeiten in der Metalli, Zug, zu einer Reduktion des Liegenschaftenaufwands um CHF 1.4 Mio. bzw. 15.3% von CHF 9.0 Mio. auf CHF 7.6 Mio.

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung reduzierte sich durch die oben erwähnten Effekte um CHF 2.7 Mio. bzw. 5.4% von CHF 49.6 Mio. auf CHF 46.9 Mio.

2021 resultierte ein positiver Neubewertungserfolg von CHF 42.4 Mio. verglichen mit einem negativen Neubewertungserfolg von CHF 2.2 Mio. im Vorjahr. Aus der Veräusserung der letzten Liegenschaft ausserhalb unserer beiden Areale wurde zudem ein Veräusserungserfolg vor Steuern von CHF 7.3 Mio. erzielt. Im Vorjahr wurden keine Renditeliegenschaften veräussert.

Der EBIT erhöhte sich deshalb deutlich um CHF 49.5 Mio. bzw. 112.9% von CHF 43.7 Mio. auf CHF 93.2 Mio.

Bei gleichbleibenden durchschnittlichen Zinssätzen auf den verzinslichen Finanzverbindlichkeiten resultierte aus einer tieferen Aktivierung von Finanzierungskosten eine Erhöhung des Finanzaufwandes um CHF 0.3 Mio. bzw. 3.9% von CHF 7.2 Mio. auf CHF 7.5 Mio.

Portfoliowert steigt auf CHF 1.7 Mrd.
Der Marktwert des Portfolios erhöhte sich durch Investitionen und Neubewertungseffekte um 2.8% von CHF 1.65 Mrd. auf CHF 1.70 Mrd. Insgesamt wurden im Berichtsjahr CHF 8.6 Mio. in die Entwicklung des Portfolios investiert (Vorjahr: CHF 36.7 Mio.). Der positive Neubewertungseffekt von CHF 42.4 Mio., was rund 2.7% des Portfoliowerts sämtlicher Renditeliegenschaften per 31. Dezember 2021 entspricht, ist insbesondere auf die marktbedingte Senkung der Diskontierungszinssätze um durchschnittlich 16 Basispunkte zurückzuführen.

Reduktion der Leerstandsquote auf 4.0%
Auch wenn bei grossflächigen Vermietungen von Büroflächen weiterhin eine gewisse Zurückhaltung festzustellen ist, so konnten im Berichtsjahr doch erfreuliche Vermarktungserfolge erzielt werden. Die per 31. Dezember 2020 durch die Fertigstellung des Gebäudes S6 auf dem Suurstoffi-Areal in Risch Rotkreuz auf 5.0% angestiegene Leerstandsquote konnte per 31. Dezember 2021 auf 4.0% reduziert werden. Die gewichtete durchschnittliche Mietvertragsrestlaufzeit (WAULT) lag mit 6.5 Jahren (6.8 Jahre per 31. Dezember 2020) auf einem im Branchenvergleich weiterhin hohen Niveau.

Im Bereich der Wohnprodukte sind seit Jahren kaum Leerstände zu verzeichnen, und auch die Retail- und Gastronomieflächen erfreuen sich einer sehr regen Nachfrage. So konnten in der Metalli unter anderem neue Mietverträge für Retailflächen mit den Brands Orell Füssli, McOptic und Otto's Beauty und in der Suurstoffi ein Mietvertrag für eine Gastronomienutzung abgeschlossen werden. Zudem belebt seit Mai 2021 das Pop-up-Restaurant Secret Garden die Gastroflächen im City Garden und im August 2021 öffnete das Erlebnisrestaurant Miss Miu in der Metalli seine Türen.

Insgesamt konnten im Berichtsjahr Mietverträge über rund 12'500m2 und mit einem Mietertrag von mehr als CHF 4.8 Mio. p.a. erneuert oder verlängert werden.

Die grössten Mietvertragsverlängerungen betreffen die Büroflächen der Novartis Pharma Schweiz AG in der Suurstoffi, welche eine Mietvertragsverlängerung für eine reduzierte Bürofläche von 4'800m2 und eine Laufzeit bis mindestens 31. Dezember 2027 unterzeichnet hat, sowie die Büroflächen der Hoerbiger Holding AG in der Metalli. Es konnten zudem neue Mietverträge für Büroflächen über rund 1'000m2 in der Suurstoffi und 1'500m2 im Zentrumsareal abgeschlossen werden.

Ausweitung der Nachhaltigkeitsberichterstattung und nahezu CO2-freier Betrieb
Seit über zehn Jahren entwickelt, realisiert und betreibt Zug Estates ihre Liegenschaften und Areale entlang nachhaltiger Grundsätze. Zug Estates hat in dieser Zeit sowohl in Bezug auf die Reduktion der CO2-Emissionen als auch bei Themen wie Materialien, Biodiversität und Mobilität wichtige Projekte umsetzen und wesentliche Meilensteine erreichen können. Neben den ökologischen Aspekten verfolgt Zug Estates auch Ziele aus den Bereichen Soziales und Unternehmensführung, wie dem im September 2021 erstmals nach GRI-Standards publizierten Nachhaltigkeitsbericht entnommen werden kann.
www.zugestates.ch/nachhaltigkeit

Seit 2010 konnte Zug Estates mit der Realisierung der Neubauten in der Suurstoffi sowie dem Anschluss des Metalli-Gevierts an den Seewasserverbund Circulago ihre Treibhausgasemissionen um 90% von 17.3 auf 1.8 Kilogramm pro Quadratmeter Energiebezugsfläche (Messperiode bis 31. März 2021) reduzieren. Damit nimmt Zug Estates in der Schweiz eine Spitzenposition ein. Im Berichtsjahr wurden neun weitere Liegenschaften an den Seewasserverbund Circulago angeschlossen, was zu einer nochmaligen Reduktion des CO2-Ausstosses führen wird. Mit dem Anschluss der verbleibenden Liegenschaften bis 2023 wird dann das gesamte Portfolio der Zug Estates nahezu ohne CO2-Emissionen betrieben werden können.

Entwicklungsprojekt Lebensraum Metalli
Basierend auf den Anträgen zur Anpassung der beiden Bebauungspläne Metalli und Bergli, welche im September 2020 eingereicht wurden, und dem Resultat des mit der Stadt Zug durchgeführten Planungsverfahrens zum Lebensraum Metalli erarbeitet die Stadt Zug zurzeit die neuen Bebauungspläne. Es ist vorgesehen, dass diese im Sommer 2022 in die kantonale Vorprüfung gehen. Zug Estates erwartet die rechtskräftig angepassten Bebauungspläne im zweiten Halbjahr 2023. Der Baustart erfolgt voraussichtlich 2025. Vorgesehen ist eine etappierte Realisierung unter grösstmöglicher Aufrechterhaltung des Betriebs.

Parallel zur Erarbeitung der Bebauungspläne durch die Stadt Zug vertieft Zug Estates im Hinblick auf den bevorstehenden Architekturwettbewerb die Überlegungen zur Positionierung und Ausgestaltung der verschiedenen Nutzungssegmente und Gebäudeteile. Mit der Entwicklung Lebensraum Metalli will Zug Estates Bewährtes erhalten und gleichzeitig viel Raum für Neues schaffen.

Sehr solide Eigenkapitalquote
Niedrige Investitionen, das gute Jahresergebnis sowie die Devestition einer Renditeliegenschaft erhöhten die Eigenkapitalquote in der Berichtsperiode von 56.3% auf sehr solide 58.4%.

Das verzinsliche Fremdkapital reduzierte sich in der Berichtsperiode um CHF 30.7 Mio. bzw. 5.2% von CHF 591.8 Mio. auf CHF 561.1 Mio. Der Anteil des verzinslichen Fremdkapitals an der Bilanzsumme betrug damit 33.8%, verglichen mit 36.4% im Vorjahr. Die durchschnittliche Restlaufzeit dieser Finanzierungen reduzierte sich auf 3.6 Jahre (Vorjahr: 4.3 Jahre) bei einem unveränderten durchschnittlichen Periodenzinssatz auf dem verzinslichen Fremdkapital von 1.3%.

Am 17. Februar 2022 wurde eine auslaufende konventionelle Anleihe im Umfang von CHF 100.0 Mio. durch einen weiteren Green Bond ersetzt. Zug Estates führt damit als erstes kotiertes Immobilienunternehmen der Schweiz ein Anleihenportfolio, welches ausschliesslich aus grünen Finanzierungsprodukten besteht. Die neue Anleihe hat eine Laufzeit von etwas mehr als sieben Jahren und einen Coupon von 0.75%.

Erhöhung der ordentlichen Dividende
Entsprechend der kommunizierten schrittweisen Erhöhung der ordentlichen Dividende bis zu einem Maximum von rund zwei Drittel des operativen Konzernergebnisses wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung eine Erhöhung der Dividende um 10.3% von CHF 34.00 auf CHF 37.50 pro Namenaktie Serie B beantragen. Die im Vorjahr ausgeschüttete Sonderdividende in der Höhe von CHF 10.00 pro Namenaktie B im Zusammenhang mit den Promotionsgewinnen aus dem Verkauf der Stockwerkeigentumswohnungen im Projekt Aglaya in Rotkreuz entfällt.

Ausblick 2022
Im Geschäftsbereich Immobilien gehen wir 2022 von einem weiterhin intakten Mietflächenmarkt mit entsprechender Nachfrage nach unseren Mietprodukten aus. Da im laufenden Jahr zudem keine grösseren Mietverträge enden, rechnen wir auch 2022 mit einem leicht steigenden Liegenschaftenertrag.

Die Entwicklung im Segment Hotel & Gastronomie hängt stark vom weiteren Verlauf der COVID-19-Pandemie ab. Wir rechnen gegenüber dem Vorjahr mit einer wiederum verbesserten Auslastung und höheren operativen Erträgen. Bedingt durch den Wegfall des COVID-19-à-fonds-perdu-Beitrags bei den sonstigen betrieblichen Erträgen wird das Ergebnis im Bereich Hotel & Gastronomie jedoch tiefer ausfallen.

Insgesamt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2022 ein Konzernergebnis ohne Neubewertung und Sondereffekte von leicht über CHF 30 Mio.

Berichterstattung vom 4. März 2022
Sie finden den ausführlichen Bericht zum Geschäftsjahr auf unserer Website:
https://www.zugestates.ch/downloads

Geschäftsbericht PDF

Heute um 10.00 Uhr findet eine virtuelle Bilanzmedienkonferenz auf Deutsch statt. Patrik Stillhart (CEO) und Mirko Käppeli (CFO) werden das Jahresergebnis 2021 präsentieren und im Anschluss Fragen beantworten.

Bitte melden Sie sich für die Konferenz über nachfolgenden Link an. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. https://zugestates.ch/stories/anmeldung-bilanzmedienkonferenz

Wichtige Daten:

12.04.2022
20.04.2022
26.08.2022

10. ordentliche Generalversammlung
Ausschüttung an die Aktionäre (Payment Day)
Publikation Halbjahresbericht 2022

Weitere Auskünfte:

Patrik Stillhart, CEO
Mirko Käppeli, CFO

T +41 41 729 10 10, ir@zugestates.ch

Über Zug Estates
Die Zug Estates Gruppe konzipiert, entwickelt, vermarktet und bewirtschaftet Liegenschaften in der Region Zug. Dabei konzentriert sie sich auf zentral gelegene Areale, die vielfältige Nutzungen und eine nachhaltige Entwicklung ermöglichen. Das Immobilienportfolio setzt sich aus den zwei Arealen in Zug und Risch Rotkreuz zusammen. Ergänzend betreibt die Gruppe in Zug ein City Resort mit den führenden Businesshotels Parkhotel Zug und City Garden und einem ergänzenden Gastronomieangebot. Der Gesamtwert des Portfolios betrug per 31. Dezember 2021 CHF 1.7 Mrd. Die Zug Estates Holding AG ist an der SIX Swiss Exchange, Zürich, kotiert (Tickersymbol: ZUGN, Valorennummer: 14 805 212).

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Medienmitteilung
Zug, 19. Januar 2022

Die Zug Estates Holding AG hat heute einen zweiten Green Bond über CHF 100 Mio. begeben. Damit besteht das gesamte Anleihenportfolio aus auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Finanzierungsinstrumenten.

Nach der ersten Green-Bond-Emission einer Schweizer Immobiliengesellschaft im September 2019 hat Zug Estates heute mit Liberierung am 17. Februar 2022 einen weiteren Green Bond in der Höhe von CHF 100 Mio. mit einem Coupon von 0.75% und einer Laufzeit von 7.17 Jahren begeben. Mit diesem zweiten Green Bond besteht das Anleihenportfolio von Zug Estates komplett aus auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Finanzierungsinstrumenten und steht im Einklang mit der Nachhaltigkeitsstrategie der Zug Estates Gruppe.

Die heutige Platzierung stiess auf breites Interesse bei institutionellen Investoren, da die Mittel unmittelbar und vollumfänglich in das Suurstoffi-Areal in Risch Rotkreuz investiert werden, welches höchste Nachhaltigkeitsanforderungen erfüllt und bereits heute nahezu CO2-frei betrieben wird.

Die Zürcher Kantonalbank und UBS AG agierten als Joint Lead Manager / Joint Bookrunner der Emission. Die Zulassung zum Handel an der SIX Swiss Exchange wird beantragt.

Rechtlicher Hinweis:

Diese Medienmitteilung sowie die darin enthaltenen Informationen dürfen nicht in die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) gebracht oder übertragen werden oder an US-amerikanische Personen (einschliesslich juristischer Personen) sowie an Medien mit einer allgemeinen Verbreitung in den USA erteilt oder übertragen werden. Jede Verletzung dieser Beschränkungen kann einen Verstoss gegen US-amerikanische wertpapierrechtliche Vorschriften begründen. Diese Obligationenanleihe wird ausserhalb der Schweiz nicht öffentlich zum Kauf angeboten. Diese Medienmitteilung ist kein Angebot zum Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren. Sie gilt weder als Emissionsprospekt im Sinn von Art. 35 FIDLEG noch als Kotierungsprospekt im Sinn des Kotierungsreglements der SIX Swiss Exchange.

Wichtige Daten:

04.03.2022
12.04.2022
26.08.2022

Publikation Geschäftsbericht 2021
Ordentliche Generalversammlung
Publikation Halbjahresbericht 2022

Weitere Auskünfte:

Mirko Käppeli, CFO

T +41 41 729 10 10, ir@zugestates.ch

Über Zug Estates
Die Zug Estates Gruppe konzipiert, entwickelt, vermarktet und bewirtschaftet Liegenschaften in der Region Zug. Dabei konzentriert sie sich auf zentral gelegene Areale, die vielfältige Nutzungen und eine nachhaltige Entwicklung ermöglichen. Das Immobilienportfolio setzt sich aus den zwei Arealen in Zug und Risch Rotkreuz zusammen. Ergänzend betreibt die Gruppe in Zug ein City Resort mit den führenden Businesshotels Parkhotel Zug und City Garden und einem ergänzenden Gastronomieangebot. Der Gesamtwert des Portfolios betrug per 30. Juni 2021 CHF 1.67 Mrd. Die Zug Estates Holding AG ist an der SIX Swiss Exchange, Zürich, kotiert (Tickersymbol: ZUGN, Valorennummer: 14 805 212).

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Medienmitteilung
Zug, 20. Dezember 2021

Irene Gangwisch (49) übernimmt am 1. Februar 2022 die operative Leitung der Hotelbusiness Zug AG (HBZ) von Stefan Gareis.

Irene Gangwisch wird als neue Direktorin der Hotelbusiness Zug AG das Parkhotel Zug sowie das City Garden Hotel leiten. Sie verfügt über fundierte und umfangreiche Erfahrung in den Bereichen Hotellerie und Gastronomie und war in den letzten drei Jahren als General Managerin für die Führung des traditionsreichen 4-Sterne-Sorell-Hotels Zürichberg verantwortlich. Davor war sie als Geschäftsführerin und VR-Delegierte der Alpin Trend Hotel & Gastro Gruppe sowie als Direktorin des Hotels Lenzerhorn Spa & Wellness in der Lenzerheide tätig.

Wie die Hotelbusiness Zug AG bereits im September 2021 mitteilte, hat sich der aktuelle und langjährige Direktor Stefan Gareis entschieden, eine neue Herausforderung anzunehmen. Nachdem mit Irene Gangwisch eine ideale Nachfolgelösung gefunden werden konnte, wird er die Leitung der Hotelbusiness Zug AG per Ende Januar 2022 abgeben. Der Verwaltungsrat dankt Stefan Gareis für seine beinahe 20-jährige Tätigkeit. Er hat die Hotelbusiness Zug AG mit grossem Engagement geführt und die erfolgreiche Entwicklung dieses Geschäftssegments der Zug Estates Gruppe massgeblich mitgeprägt.

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Wichtige Daten:

04.03.2022
12.04.2022

Publikation Geschäftsbericht 2021
Ordentliche Generalversammlung

Weitere Auskünfte:

Patrik Stillhart, CEO

T +41 41 729 10 10, ir@zugestates.ch

Über Zug Estates
Die Zug Estates Gruppe konzipiert, entwickelt, vermarktet und bewirtschaftet Liegenschaften in der Region Zug. Dabei konzentriert sie sich auf zentral gelegene Areale, die vielfältige Nutzungen und eine nachhaltige Entwicklung ermöglichen. Das Immobilienportfolio setzt sich aus den zwei Arealen in Zug und Risch Rotkreuz zusammen. Ergänzend betreibt die Gruppe in Zug ein City Resort mit den führenden Businesshotels Parkhotel Zug und City Garden und einem ergänzenden Gastronomieangebot. Der Gesamtwert des Portfolios betrug per 30. Juni 2021 CHF 1.67 Mrd. Die Zug Estates Holding AG ist an der SIX Swiss Exchange, Zürich, kotiert (Tickersymbol: ZUGN, Valorennummer: 14 805 212).

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Medienmitteilung
Zug, 30. September 2021

Die Zug Estates Gruppe hat ihre Treibhausgasemissionen gemäss ihrem neusten Nachhaltigkeitsbericht von 17.3 Kilogramm (2010) auf aktuell 1.8 Kilogramm pro Quadratmeter Energiebezugsfläche gesenkt und nimmt damit schweizweit eine Spitzenposition in der Immobilienbranche ein. Bis in zwei Jahren wird der Betrieb sämtlicher Liegenschaften nahezu CO2-frei sein.

Zug Estates ist sich ihrer Verantwortung in Bezug auf den Klimawandel bewusst und hat sich zum Ziel gesetzt, ihr gesamtes Immobilienportfolio ohne CO2-Emissionen zu betreiben. Nicht nur neu realisierte Gebäude, sondern alle Liegenschaften im Bestand sollen hinsichtlich dieses Ziels optimiert werden. Damit geht das Immobilienunternehmen deutlich über die Anforderungen der Energiestrategie des Bundesrates sowie des Pariser Klimaabkommens hinaus. Berücksichtigt werden dabei die Treibhausgasemissionen, die bei der Wärme- und Kälteversorgung sowie bei der Produktion des Betriebsstroms entstehen. Ebenfalls miteinbezogen werden die Emissionen der eigenen Betriebsfahrzeugflotte.

Direkte Emissionen tendieren gegen null

Seit 2010 konnten die Treibhausgasemissionen (Scope 1 und 2) von 17.3 auf aktuell 1.8 Kilogramm pro Quadratmeter Energiebezugsfläche gesenkt werden. Das ist in der Immobilienbranche schweizweit ein absoluter Spitzenwert. Bis 2023 soll der Betrieb des gesamten Portfolios nahezu ohne CO2-Emissionen und ohne zusätzliche Energiezufuhr von ausserhalb der Region erfolgen. Erreicht wird das ehrgeizige Ziel durch die Anbindung weiterer Liegenschaften des Zentrumsareals Zug an den Seewasserverbund Circulago. Die firmeneigene Betriebsflotte soll ebenfalls bis Ende 2023 vollständig auf Elektroantrieb umgestellt werden. Gleichzeitig wird die Produktion von Solarenergie (Strom und Wärme) auf den eigenen Arealen weiter ausgebaut. Der zusätzlich für den Betrieb benötigte Strom soll aus regionalen erneuerbaren Energiequellen bezogen werden.

Der Scope 1 umfasst die Emissionen aus dem Verbrauch von Heizöl und Erdgas zur Wärmeerzeugung sowie aus dem Verbrauch von Benzin und Diesel der firmeneigenen Fahrzeuge. Der Scope 2 umfasst die Emissionen aus der Erzeugung des eingekauften Stroms sowie der eingekauften Wärme und Kälte aus dem Seewasserverbund Circulago. Die Emissionsdaten beziehen sich jeweils auf den Zeitraum vom 1. April bis zum 31. März des Folgejahres.

Erhöhung von Transparenz und Vergleichbarkeit

Zug Estates fokussiert sich in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie nicht nur auf die Reduktion des CO2-Ausstosses, sondern verfolgt seit vielen Jahren auch Projekte und Ziele in den Bereichen Materialien, Biodiversität und Wasser. Über diese Umweltthemen hinaus gewinnen die Bereiche Soziales und Unternehmensführung immer stärker an Bedeutung. Um die Transparenz und die Vergleichbarkeit zu fördern, publiziert Zug Estates dieses Jahr erstmalig einen Nachhaltigkeitsbericht nach den international anerkannten GRI-(Global Reporting Initiative)-Standards. Zudem wurde das Spektrum des Reports erweitert. Der neue Nachhaltigkeitsbericht deckt das ganze ESG-Spektrum ab - dieses umfasst Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Neu erfolgt die Berichterstattung hauptsächlich digital über die Website https://zugestates.ch/nachhaltigkeit

Weiterführende Informationen

Nachhaltigkeitsbericht Zug Estates Gruppe nach den GRI-Standards (29. September 2021)

Wichtige Daten:

04.03.2022
12.04.2022

Publikation Geschäftsbericht 2021
Ordentliche Generalversammlung

Weitere Auskünfte:

Patrik Stillhart, CEO

T +41 41 729 10 10, ir@zugestates.ch

Über Zug Estates
Die Zug Estates Gruppe konzipiert, entwickelt, vermarktet und bewirtschaftet Liegenschaften in der Region Zug. Dabei konzentriert sie sich auf zentral gelegene Areale, die vielfältige Nutzungen und eine nachhaltige Entwicklung ermöglichen. Das Immobilienportfolio setzt sich aus den zwei Arealen in Zug und Risch Rotkreuz zusammen. Ergänzend betreibt die Gruppe in Zug ein City Resort mit den führenden Businesshotels Parkhotel Zug und City Garden und einem ergänzenden Gastronomieangebot. Der Gesamtwert des Portfolios betrug per 30. Juni 2021 CHF 1.67 Mrd. Die Zug Estates Holding AG ist an der SIX Swiss Exchange, Zürich, kotiert (Tickersymbol: ZUGN, Valorennummer: 14 805 212).

Zug Estates Holding AG | Industriestrasse 12 | CH-6300 Zug | T +41 41 729 10 10 | www.zugestates.ch



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Ad-Hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 Kotierungsreglement
Zug, 27. August 2021

  • Das Konzernergebnis ohne Neubewertung und Sondereffekte steigt um 29.6% auf CHF 15.4 Mio. (Vorjahr: CHF 11.9 Mio.)
  • Das Konzernergebnis beträgt CHF 32.7 Mio. (Vorjahr: CHF 8.3 Mio.)
  • Erhöhung Liegenschaftenertrag im ersten Halbjahr um 5.6%
  • Der Marktwert des Portfolios erhöht sich um 1.0% auf CHF 1.67 Mrd.
  • Für das gesamte Geschäftsjahr erwarten wir das Konzernergebnis ohne Neubewertung und Sondereffekte über Vorjahr.

Zug Estates hat im ersten Halbjahr 2021 ein sehr solides Gesamtergebnis erwirtschaftet. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie im Segment Hotel & Gastronomie sind noch deutlich spürbar.

Das erste Halbjahr 2021 war weiterhin beeinflusst durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Zahlreiche unserer Gastronomie- und Retailmieter mussten ihre Geschäfte durch den erneuten, behördlich angeordneten Lockdown zeitweise schliessen. Im Segment Hotel & Gastronomie haben die verordnete Schliessung der Gastronomiebetriebe sowie der deutliche Rückgang des internationalen Geschäftsreiseverkehrs zu erheblichen Umsatzeinbussen geführt.

Erfreulicherweise war der Lockdown weniger restriktiv als im Vorjahr. Zudem profitierten unsere Mieter von weitergehenden staatlichen Unterstützungsmassnahmen. Der Liegenschaftenertrag konnte insbesondere dank Mietzinssteigerungen aus bereits in den Vorjahren abgeschlossenen Mietverträgen weiter erhöht werden. Im ersten Halbjahr wurde ausserdem die Liegenschaft Hofstrasse 1a/b in Zug erfolgreich veräussert.

Hauptsächlich Veräusserungs- und Neubewertungseffekte führten im ersten Halbjahr 2021 zu einem um CHF 24.4 Mio. höheren Konzernergebnis von CHF 32.7 Mio. Der um Neubewertungs- und Sondereffekte bereinigte Konzerngewinn erhöhte sich um 29.6% von CHF 11.9 Mio. auf CHF 15.4 Mio.

Steigerung des Konzernergebnisses durch höhere Liegenschaftenerträge
Die volle Periodenwirksamkeit und Mietzinssteigerungen von mehrheitlich in den Vorjahren abgeschlossenen Mietverträgen sowie die geringeren negativen Effekte aus der COVID-19-Pandemie führten zu einem um 5.6% höheren Liegenschaftenertrag von CHF 29.8 Mio. (Vorjahr: CHF 28.2 Mio.).

Der Ertrag des Segments Hotel & Gastronomie reduzierte sich um CHF 1.0 Mio. von CHF 3.6 Mio. auf CHF 2.6 Mio. aufgrund eines weiterhin sehr eingeschränkten internationalen Geschäftsreiseverkehrs sowie des zweiten Lockdowns in der Gastronomie. Eine sehr robuste Nachfrage nach unseren Serviced City Apartments sowie ein striktes Kostenmanagement führten zu einem leicht höheren Gross Operating Profit (GOP) von 8.1% (Vorjahr: 7.8%). Zusätzlich wurden die wirtschaftlichen Einbussen mit einer einmaligen Auszahlung eines COVID-19-A-fonds-perdu-Beitrags im Umfang von CHF 2.1 Mio. etwas gemildert.

Aus der Veräusserung der letzten Liegenschaft ausserhalb unserer beiden Areale resultierte ein Veräusserungserfolg vor Steuern von CHF 7.3 Mio. Im Vorjahr wurden keine Renditeliegenschaften veräussert. Jedoch resultierte im ersten Halbjahr 2020 ein Promotionsgewinn vor Steuern von CHF 9.5 Mio. aus dem Verkauf der letzten Stockwerkeigentumswohnungen im Projekt Aglaya in Rotkreuz.

Durch den Wegfall des Ertrags aus Verkauf Promotionsliegenschaften reduzierte sich der Betriebsertrag erwartungsgemäss deutlich von CHF 105.4 Mio. auf CHF 36.1 Mio.

Tiefere aktivierungsfähige Fremdkapitalzinsen führten bei einem unveränderten durchschnittlichen Zinssatz des verzinslichen Fremdkapitals von 1.3% zu einem leicht höheren negativen Finanzergebnis von CHF 3.7 Mio. (Vorjahr CHF 3.5 Mio.).

Leichte Steigerung des Portfoliowerts bei leicht tieferer Leerstandsquote
Der Marktwert des Portfolios lag per 30. Juni 2021 mit CHF 1.67 Mrd. leicht über dem Niveau von CHF 1.65 Mrd. per 31. Dezember 2020. Das Immobilienportfolio wurde insgesamt um CHF 12.3 Mio. höher bewertet, was rund 0.8% des Portfoliowerts sämtlicher Renditeliegenschaften per 30. Juni 2021 entspricht und vorwiegend auf die Reduktion der Diskontierungszinssätze zurückzuführen ist. In der Vorjahresperiode resultierte ein Neubewertungsverlust von CHF 13.6 Mio.

Durch die letztjährige Fertigstellung des Gebäudes S6 auf dem Suurstoffi-Areal in Rotkreuz stieg die Leerstandsquote auf 5.0% per 31. Dezember 2020. Per 30. Juni 2021 betrug die Leerstandsquote praktisch unverändert 4.8%, was primär auf den Erstvermietungsleerstand in der Suurstoffi zurückzuführen ist. Die um den Erstvermietungsleerstand bereinigte Leerstandsquote reduzierte sich von 1.5% per 31. Dezember 2020 auf 1.3% per 30. Juni 2021. Die gewichtete durchschnittliche Mietvertragsrestlaufzeit (WAULT) kam mit 6.5 Jahren (6.8 Jahre per 31. Dezember 2020) auf einem im Branchenvergleich sehr hohen Niveau zu liegen.

Sowohl die Wohnprodukte wie auch die Retail- und Gastronomieflächen in unserem Portfolio erfreuen sich weiterhin einer regen Nachfrage. So konnten in der Metalli im ersten Halbjahr 2021 neue Mietverträge für Retailflächen mit der Orell Füssli Thalia AG und der McOptic (Schweiz) AG und in der Suurstoffi ein Mietvertrag für eine Gastronomienutzung abgeschlossen werden. Bei den Büroflächen stellen wir insbesondere bei grossflächigen Vermietungen eine gewisse Zurückhaltung fest. Insgesamt konnten in der Berichtsperiode Mietverträge für Büroflächen im Umfang von rund 1'500 m2 verlängert oder neu unterzeichnet werden. Darüber hinaus hat sich die Novartis Pharma Schweiz AG für einen langfristigen Verbleib am Standort Rotkreuz entschieden und im Juli eine Mietvertragsverlängerung für eine reduzierte Bürofläche von rund 4'800 m2 und eine Laufzeit bis mindestens 31. Dezember 2027 unterzeichnet. Die verbleibende Bürofläche von 3'700 m2 wird per Anfang 2023 frei und verfügt über einen sehr hochwertigen Ausbau.

Solide Eigenkapitalquote
Infolge deutlich tieferer Investitionstätigkeiten reduzierte sich das verzinsliche Fremdkapital im ersten Halbjahr 2021 von CHF 591.8 Mio. auf CHF 581.4 Mio. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich entsprechend leicht von 56.3 auf 56.7%, was im Branchenvergleich einem sehr soliden Wert entspricht. Die durchschnittliche Restlaufzeit der Finanzierungen belief sich auf 3.9 Jahre (4.3 Jahre per 31. Dezember 2020).

Projektentwicklung mit Fokus auf den Lebensraum Metalli
Basierend auf dem Resultat des mit der Stadt Zug durchgeführten Planungsverfahrens zum Lebensraum Metalli wurde 2020 das Richtprojekt erarbeitet. Im September 2020 wurden die Anträge zur Anpassung der beiden Bebauungspläne Metalli und Bergli bei der Stadt Zug eingereicht. Aktuell werden von der Stadt Zug die Bebauungspläne erarbeitet. Parallel dazu vertieft Zug Estates im Hinblick auf die bevorstehenden Architekturwettbewerbe die Überlegungen zur Positionierung und Ausgestaltung der vorgesehenen Nutzungssegmente und Gebäudeteile. Die rechtskräftig angepassten Bebauungspläne werden 2023 erwartet.

Wesentlicher Bestandteil der Entwicklung Lebensraum Metalli ist die Belebung des Zentrumsareals. Bewährtes soll erhalten und gleichzeitig viel Raum für Neues geschaffen werden. Dieser Grundidee folgend werden bereits heute neue Nutzungen und Konzepte umgesetzt. So belebt von Mai bis Oktober 2021 das Pop-up-Restaurant Secret Garden die Gastroflächen im City Garden, im August 2021 öffnete das Erlebnisrestaurant Miss Miu in der Metalli seine Türen und ebenfalls im August fand das ZugSPORTS Festival in der Metalli statt.

Das Bauprojekt für die beiden letzten Gebäude (S43/45) auf dem Suurstoffi-Areal in Rotkreuz wurde in den letzten Monaten weiter vorangetrieben. Das Projekt ist bereits baubewilligt. Über den Ausführungsstart wird nach Abschluss der Planungsarbeiten und unter Berücksichtigung der aktuellen Marktentwicklung bedarfsgerecht entschieden.

Konsequente Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie
Nachdem 2020 das Metalli-Geviert an den Seewasserverbund Circulago angeschlossen werden konnte, erfolgt in diesem Jahr der Anschluss von neun weiteren Liegenschaften im Zentrumsareal. Mit dieser baulichen Massnahme kommt Zug Estates dem Ziel eines CO2-freien Betriebs des gesamten Portfolios einen bedeutenden Schritt näher. Der Anschluss der verbleibenden Liegenschaften ist in den Jahren 2022 und 2023 geplant, womit ein nahezu CO2-freier Betrieb des gesamten Portfolios in Griffweite rückt.

Zug Estates fokussiert sich in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie nicht nur auf die Reduktion des CO2-Ausstosses und die Optimierung des Energieverbrauchs, sondern verfolgt auch Projekte und Ziele in den Bereichen Materialien, Biodiversität und Wasser. Über diese Umweltthemen hinaus gewinnen zudem die Bereiche Soziales und Unternehmensverantwortung immer stärker an Bedeutung. Zug Estates wird daher im September 2021 den Nachhaltigkeitsbericht erstmals nach GRI-Standards veröffentlichen.

Positiver Ausblick 2021
Im Geschäftsbereich Immobilien rechnen wir auch für das Gesamtjahr mit steigenden Mieterträgen. Dies aufgrund ganzjähriger Mieterträge, einzelner Neuvermietungen sowie reduzierter negativer Effekte aus der COVID-19-Pandemie. Der Liegenschaftenaufwand wird infolge geringerer Sanierungsarbeiten in der Metalli tiefer ausfallen als im Vorjahr.

Trotz einer weiterhin hohen Prognoseunsicherheit bezüglich der Entwicklung des Segments Hotel & Gastronomie lassen die bereits vereinnahmten COVID-19-A-fonds-perdu-Beiträge sowohl Umsatz als auch GOP über Vorjahr erwarten.

Für das Geschäftsjahr 2021 erwarten wir aufgrund des Wegfalls des Sondereffekts aus dem Verkauf der Aglaya-Wohnungen ein Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung unter Vorjahr.

Das Konzernergebnis ohne Neubewertung und Sondereffekte erwarten wir über Vorjahr.

Berichterstattung vom 27. August 2021
Sie finden den ausführlichen Bericht zum Halbjahr auf unserer Website:
https://www.zugestates.ch/mn/downloads.html

Heute um 10.30 Uhr findet eine Videokonferenz auf Deutsch statt. CEO Patrik Stillhart und CFO Mirko Käppeli werden das Halbjahresergebnis 2021 präsentieren und im Anschluss Fragen beantworten. Die zugehörige Präsentation finden Sie ab 10.00 Uhr auf unserer Website unter: https://www.zugestates.ch/de/mn/downloads.html

Bitte melden Sie sich für die Konferenz über nachfolgenden Link an. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. https://www.zugestates.ch/investor-relations/berichterstattung.html

Wichtige Daten:

29.09.2021
04.03.2022

12.04.2022

Publikation Nachhaltigkeitsbericht und Nachhaltigkeitsforum
Publikation Geschäftsbericht 2021

Ordentliche Generalversammlung

Weitere Auskünfte:

Patrik Stillhart, CEO
Mirko Käppeli, CFO

T +41 41 729 10 10, ir@zugestates.ch

Über Zug Estates
Die Zug Estates Gruppe konzipiert, entwickelt, vermarktet und bewirtschaftet Liegenschaften in der Region Zug. Dabei konzentriert sie sich auf zentral gelegene Areale, die vielfältige Nutzungen und eine nachhaltige Entwicklung ermöglichen. Das Immobilienportfolio setzt sich aus den zwei Arealen in Zug und Risch Rotkreuz zusammen. Ergänzend betreibt die Gruppe in Zug ein City Resort mit den führenden Businesshotels Parkhotel Zug und City Garden und einem ergänzenden Gastronomieangebot. Der Gesamtwert des Portfolios betrug per 30. Juni 2021 CHF 1.67 Mrd. Die Zug Estates Holding AG ist an der SIX Swiss Exchange, Zürich, kotiert (Tickersymbol: ZUGN, Valorennummer: 14 805 212).

Zug Estates Holding AG | Industriestrasse 12 | CH-6300 Zug | T +41 41 729 10 10 | www.zugestates.ch



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Medienmitteilung
Zug, 13. April 2021

Die 9. ordentliche Generalversammlung der Zug Estates Holding AG fand aufgrund der anhaltenden Covid-19-Pandemie ohne persönliche Teilnahme der Aktionärinnen und Aktionäre statt. Es waren insgesamt 92.2% des stimmberechtigten Aktienkapitals durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter vertreten. Die Aktionärinnen und Aktionäre haben allen Anträgen des Verwaltungsrats zugestimmt.

Die Generalversammlung hat insbesondere beschlossen, für das Geschäftsjahr 2020 insgesamt CHF 22.4 Mio. an die Aktionärinnen und Aktionäre auszuschütten. Die ordentliche verrechnungssteuerpflichtige Bruttodividende je Namenaktie A beläuft sich auf CHF 3.40, je Namenaktie B beträgt sie CHF 34.00. Zusätzlich wird aus dem Gewinn des Promotionsprojekts Aglaya eine verrechnungssteuerpflichtige Sonderdividende von brutto CHF 1.00 pro Namenaktie A und CHF 10.00 pro Namenaktie B ausbezahlt. Die Gesamtausschüttung an die Aktionärinnen und Aktionäre beträgt damit brutto CHF 4.40 pro Namenaktie A und CHF 44.00 pro Namenaktie B. Nach Entrichtung der schweizerischen Verrechnungssteuer in der Höhe von 35% verbleibt eine Nettodividende von CHF 2.86 pro Namenaktie A und CHF 28.60 pro Namenaktie B. Die Auszahlung der Nettodividende erfolgt ab Montag, 19. April 2021 (Payment Date).

Alle zur Wiederwahl vorgeschlagenen Mitglieder des Verwaltungsrats wurden für ein weiteres Amtsjahr bestätigt. Ebenfalls bestätigt wurde Dr. Beat Schwab als Präsident des Verwaltungsrats. Armin Meier und Martin Wipfli wurden als Mitglieder des Personal- und Vergütungsausschusses bestätigt.

Die Generalversammlung erklärte sich in einer Konsultativabstimmung einverstanden mit dem Vergütungsbericht und genehmigte die Vergütungen an die Mitglieder des Verwaltungsrats und die Geschäftsleitung.

Die nächste ordentliche Generalversammlung der Zug Estates Holding AG findet am 12. April 2022 statt.

Wichtige Daten:

19.04.2021
27.08.2021
04.03.2022
12.04.2022

Ausschüttung an die Aktionärinnen und Aktionäre (Payment Day)
Publikation Halbjahresbericht 2021
Publikation Geschäftsbericht 2021
Ordentliche Generalversammlung

Weitere Auskünfte:

Mirko Käppeli, CFO

T +41 41 729 10 10, ir@zugestates.ch

Über Zug Estates:
Die Zug Estates Gruppe konzipiert, entwickelt, vermarktet und bewirtschaftet Liegenschaften in der Region Zug. Dabei konzentriert sie sich auf zentral gelegene Areale, die vielfältige Nutzungen und eine nachhaltige Entwicklung ermöglichen. Das Immobilienportfolio setzt sich aus den zwei Arealen in Zug und Risch Rotkreuz zusammen. Ergänzend betreibt die Gruppe in Zug ein City Resort mit den führenden Businesshotels Parkhotel Zug und City Garden und einem ergänzenden Gastronomieangebot. Der Gesamtwert des Portfolios betrug per 31. Dezember 2020 CHF 1.65 Mrd. Die Zug Estates Holding AG ist an der SIX Swiss Exchange, Zürich, kotiert (Tickersymbol: ZUGN, Valorennummer: 14 805 212).

Zug Estates Holding AG | Industriestrasse 12 | CH-6300 Zug | T +41 41 729 10 10 | www.zugestates.ch



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Medienmitteilung
Zug, 5. März 2021

Während Zug Estates die Erträge im Bereich Immobilien weiter ausbauen konnte, kam es im Segment Hotel & Gastronomie pandemiebedingt zu erheblichen Umsatzeinbussen.

  • Das Konzernergebnis ohne Neubewertung und Sondereffekte liegt bei CHF 25.9 Mio. (Vorjahr: CHF 31.4 Mio.).
  • Das Konzernergebnis beträgt CHF 32.3 Mio. (Vorjahr: 76.0 Mio.).
  • Der Liegenschaftenertrag steigt um 6.1% auf CHF 57.8 Mio.
  • Der Marktwert des Portfolios erhöhte sich um 1.5% von CHF 1.63 Mrd. auf CHF 1.65 Mrd.
  • Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung eine Erhöhung der ordentlichen Dividende um 9.7% von CHF 31.00 auf CHF 34.00 pro Namenaktie Serie B beantragen. Des Weiteren soll eine Sonderdividende in der Höhe von CHF 10.00 aus dem Promotionsgewinn des Projekts Aglaya ausbezahlt werden.

Das Geschäftsjahr 2020 war auch bei Zug Estates geprägt durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Einerseits konnte der Liegenschaftenertrag erwartungsgemäss deutlich gesteigert und das Promotionsprojekt Aglaya fristgerecht abgeschlossen werden. Andererseits mussten zahlreiche Mieter während des behördlich verordneten Lockdowns ihre Geschäfte schliessen. Das nahezu vollständige Erliegen des internationalen Geschäftsreiseverkehrs führte zu erheblichen Umsatzeinbussen im Segment Hotel & Gastronomie.

Im Geschäftsjahr 2020 resultierte ein Konzernergebnis von CHF 32.3 Mio. Dieses lag CHF 43.7 Mio. unter dem Vorjahresergebnis von CHF 76.0 Mio., welches neben deutlichen positiven Neubewertungseffekten auch diverse Sondereffekte im Umfang von CHF 21.3 Mio. enthalten hatte - wie Gewinne aus der Veräusserung einer nicht strategiekonformen Renditeliegenschaft sowie einen einmaligen positiven Steuereffekt aus der Reduktion des latenten Steuersatzes.

Trotz der weiteren Stärkung des Segments Immobilien resultierte - bedingt durch die negative Ergebnisentwicklung im Segment Hotel & Gastronomie - ein gegenüber dem Vorjahr tieferes Konzernergebnis ohne Neubewertung und Sondereffekte von CHF 25.9 Mio. (Vorjahr: CHF 31.4 Mio.).

Erhöhung des Liegenschaftenertrags bei deutlich tieferen Gastronomie- und Hotelumsätzen
Die volle Periodenwirksamkeit von Mietverträgen sowie einzelne Erstvermietungen erhöhten den Liegenschaftenertrag um 6.1% von CHF 54.5 Mio. auf CHF 57.8 Mio. Darin enthalten sind Mietzinserlasse von CHF 0.7 Mio., welche im Zusammenhang mit dem behördlich verordneten Lockdown zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie stehen.

Der pandemiebedingte einschneidende Rückgang im Beherbergungsgeschäft führte verglichen zum Vorjahr zu Umsatzeinbussen von CHF 9.6 Mio. bzw. 57.8% auf CHF 7.0 Mio. Konsequente Einsparungsbemühungen auf der Kostenseite führten dazu, dass der Gross Operating Profit (GOP) mit 9.1% im positiven Bereich gehalten werden konnte (Vorjahr: 39.8%).

Aus der Veräusserung der letzten 49 der insgesamt 85 Stockwerkeigentumswohnungen im Projekt Aglaya resultierten ein Ertrag von CHF 72.5 Mio. und ein Promotionsgewinn vor Steuern von CHF 9.5 Mio. (Vorjahr: Ertrag von CHF 45.6 Mio. und Promotionsgewinn vor Steuern von CHF 7.9 Mio.). Beim gesamten Promotionsprojekt Aglaya konnten wir damit eine Rendite auf dem Investitionsvolumen von 17.3% erzielen.

Erwartungsgemäss und wie angekündigt führten Sanierungsmassnahmen in der Metalli in Zug sowie ein insgesamt gewachsenes Bestandesportfolio zu einem Anstieg des Liegenschaftenaufwands um CHF 1.2 Mio. bzw. 15.6% von CHF 7.8 Mio. auf CHF 9.0 Mio.

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung reduzierte sich durch die oben erwähnten Effekte von CHF 53.4 Mio. um CHF 3.8 Mio. auf CHF 49.6 Mio.

Die marktbedingte durchschnittliche Senkung des Diskontierungssatzes um 7 Basispunkte hielt sich mit insgesamt konservativeren Einschätzungen der Marktmieten und des strukturellen Leerstands von Retailflächen sowie einer einmaligen Anpassung der Baukostenprognose des fertiggestellten Entwicklungsprojekts Baufeld 1 die Waage. Insgesamt resultierte ein leicht negatives Neubewertungsergebnis von CHF 2.2 Mio., was 0.1% des korrespondierenden Portfoliowerts entspricht. Im Vorjahr resultierte ein positives Neubewertungsergebnis von CHF 19.6 Mio.

Das EBIT reduzierte sich in der Folge von CHF 70.5 Mio. auf CHF 43.7 Mio. (-38.0%).

Die deutlich verlangsamte Bautätigkeit führte wie angekündigt zu einer tieferen Aktivierung von Finanzierungskosten, weshalb sich der Finanzaufwand trotz einer weiteren Senkung des durchschnittlichen Zinssatzes von CHF 5.6 Mio. auf CHF 7.2 Mio. erhöhte.

Der Steueraufwand betrug CHF 4.3 Mio. Im Vorjahr führte eine Steuergesetzrevision des Kantons Zug zu einer einmaligen Auflösung von latenten Steuern im Umfang von CHF 20.3 Mio. und damit zu einem Steuerertrag von CHF 11.0 Mio.

Steigerung des Portfoliowertes durch Investitionen auf CHF 1.65 Mrd.
Der Marktwert des Portfolios erhöhte sich um 1.5% von CHF 1.63 Mrd. auf CHF 1.65 Mrd. Im ersten Halbjahr 2020 konnte das letzte Gebäude im Baufeld 1 in Rotkreuz in Betrieb genommen und im zweiten Halbjahr ein zusätzlicher Miteigentumsanteil von 2.25% an der Miteigentümergemeinschaft (MEG) Metalli erworben werden. Der Miteigentumsanteil an der MEG Metalli erhöhte sich damit auf 74.5%. Insgesamt wurden im Berichtsjahr CHF 36.7 Mio. in die Entwicklung des Portfolios investiert.

Leerstandsquote durch Fertigstellungen höher
Durch die Fertigstellung des Gebäudes S6 auf dem Suurstoffi-Areal in Rotkreuz sind per Mitte 2020 4'900 m2 hochwertige Büroflächen neu ins Portfolio gekommen. Dadurch erhöhte sich die Leerstandsquote von 3.3% per 31. Dezember 2019 auf 5.0% per 31. Dezember 2020. Die um den Erstvermietungs-Leerstand bereinigte Leerstandsquote betrug unverändert 1.5%. Die gewichtete durchschnittliche Mietvertragsrestlaufzeit (WAULT) lag mit 6.8 Jahren (6.8 Jahre per 31. Dezember 2019) auf einem im Branchenvergleich hohen Niveau.

Vermarktungserfolge auch in herausforderndem Umfeld
Auch in einem bedingt durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie herausfordernden Marktumfeld konnten erfreuliche Vermarktungserfolge erzielt werden. Während die Nachfrage nach grossen Büroflächen aktuell zurückhaltend ist, erfreuen sich die Wohnprodukte sowohl in Zug wie auch in Rotkreuz nach wie vor einer sehr guten Nachfrage und auch bei den Retail- und Gastronomieflächen ist die Nachfrage intakt.

Insgesamt konnten im Berichtsjahr Mietverträge über rund 5'700 m2 und einen Mietertrag von mehr als CHF 2.6 Mio. p. a. erneuert oder verlängert werden. Während im Suurstoffi-Areal in Rotkreuz vor allem Büromietverträge verlängert wurden, konnten im Zentrumsareal neue Verträge mit Retail- und Gastronomiemietern unterzeichnet werden. Unter anderem wurde ein Vertrag mit der Familie Wiesner Gastronomie AG abgeschlossen, welche im Sommer/Herbst 2021 in der Einkaufs-Allee Metalli die zweite Filiale des koreanischen Erlebnisrestaurants Miss Miu eröffnen wird.

Projektentwicklung mit Fokus auf den Lebensraum Metalli
Die Entwicklung des Suurstoffi-Areals ist in den letzten Jahren zügig vorangeschritten und nach dem Abschluss des Baufeldes 1 im ersten Halbjahr 2020 stehen nun noch die letzten beiden Gebäude (S43/45) mit einer Mietfläche von rund 18'000 m2 vor der Realisierung. Der Verwaltungsrat hat die Bauprojektphase für diese beiden Gebäude ausgelöst und das Bauprojekt wird bis zum zweiten Quartal 2021 erarbeitet. Über den Ausführungsstart wird nach Vorliegen des Bauprojekts und unter Berücksichtigung der aktuellen Marktentwicklung bedarfsgerecht entschieden.

Nachdem die Stadt Zug und Zug Estates im März 2020 das Resultat des gemeinsamen Planungsverfahrens zum «Lebensraum Metalli» vorgestellt haben, wurden darauf basierend das Richtprojekt und die Anträge zur Anpassung der beiden betroffenen Bebauungspläne mit allen relevanten Unterlagen erarbeitet. Im September 2020 wurden die Anträge zur Anpassung der Bebauungspläne bei der Stadt Zug eingereicht. Die rechtskräftig angepassten Bebauungspläne werden 2022/23 erwartet.

CO2-freier Betrieb des gesamten Portfolios rückt näher
Dem Ziel, das gesamte Immobilienportfolio CO2-frei betreiben zu können, ist Zug Estates auch 2020 bedeutende Schritte näher gekommen. Der Anschluss des Metalli-Gevierts an den Seewasserverbund Circulago konnte per April 2020 planmässig erfolgen. Das gesamte Metalli-Geviert kann damit nahezu CO2-frei mit Wärme und Kälte aus dem Zugersee versorgt werden. Für den Anschluss der verbleibenden Liegenschaften im Zentrumsareal wurden im Dezember 2019 die entsprechenden Verträge unterzeichnet. Die Inbetriebnahme soll etappiert bis spätestens 2025 erfolgen. Ab diesem Zeitpunkt wird Zug Estates ihr gesamtes Portfolio annähernd CO2-frei betreiben können.

Auch bei anderen Investitionen ins Portfolio verfolgt Zug Estates hohe Ansprüche in Bezug auf Nachhaltigkeit. Die Installation der CO2-neutralen Kühlung in den Zimmern des Parkhotels Zug konnte ebenfalls im April 2020 planmässig abgeschlossen werden und bietet Gästen eine deutliche Komfortsteigerung. Seit Anfang Juni stehen der Kundschaft der Einkaufs-Allee Metalli zudem öffentliche Elektroladestationen zur Verfügung. Bei zwei der sechs Stationen handelt es sich um Hochleistungs-Schnellladestationen, die ersten in der Stadt Zug.

Solide Kapitalbasis
Mit der Rückführung von Mitteln aus dem Verkauf der letzten Wohnungen im Aglaya und trotz der Ausschüttung einer Sonderdividende konnte das verzinsliche Fremdkapital von CHF 597.4 Mio. auf CHF 591.8 Mio. reduziert werden. Der Anteil des verzinslichen Fremdkapitals an der Bilanzsumme betrug 36.4%, verglichen mit 36.1% im Vorjahr. Die durchschnittliche Restlaufzeit dieser Finanzierungen belief sich auf 4.3 Jahre (Vorjahr: 5.2 Jahre) bei einem von 1.4% auf 1.3% reduzierten durchschnittlichen Periodenzinssatz auf dem verzinslichen Fremdkapital. Mit einer um 1.6 Prozentpunkte erhöhten Eigenkapitalquote von 56.3% verfügt Zug Estates über eine weiterhin sehr solide Kapitalbasis.

Erhöhung der ordentlichen Dividende und Ausschüttung einer Sonderdividende
Entsprechend der kommunizierten schrittweisen Erhöhung der ordentlichen Dividende bis zu einem Maximum von rund zwei Drittel des Konzernergebnisses wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung eine Erhöhung der Dividende um 9.7% von CHF 31.00 auf CHF 34.00 pro Namenaktie Serie B beantragen. Zudem soll das Aktionariat auch am diesjährigen Erfolg aus dem Verkauf des Promotionsprojekts Aglaya partizipieren. In Anbetracht des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds und im Sinne des Vorsichtsprinzips verzichtet der Verwaltungsrat auf eine Erhöhung der Gesamtausschüttung. Er wird daher der Generalversammlung eine Sonderdividende in der Höhe von CHF 10.00 pro Namenaktie B beantragen. Die Gesamtausschüttung verbleibt damit unverändert zum Vorjahr bei CHF 44.00 pro Namenaktie Serie B.

Ausblick 2021
Im Geschäftsbereich Immobilien rechnen wir auch 2021 mit steigenden Mieterträgen. Dies aufgrund ganzjähriger Mieterträge und Mietzinssteigerungen aus bereits abgeschlossenen Mietverträgen und einzelnen Neuvermietungen. Der Liegenschaftenaufwand wird infolge geringerer Sanierungsarbeiten in der Metalli tiefer ausfallen als im Vorjahr.

Die Entwicklung im Segment Hotel & Gastronomie hängt stark vom weiteren Verlauf der COVID-19-Pandemie ab und Umsatz wie auch GOP sind in diesem Marktumfeld schwierig zu prognostizieren.

Für das Geschäftsjahr 2021 erwarten wir aufgrund des Wegfalls des Sondereffekts aus dem Verkauf der Aglaya-Wohnungen ein Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung unter Vorjahr.

Die Auswirkungen auf das Konzernergebnis ohne Neubewertung und Sondereffekte können nicht abschliessend eingeschätzt werden.

Berichterstattung vom 5. März 2021
Sie finden den ausführlichen Bericht zum Geschäftsjahr auf unserer Website:
https://www.zugestates.ch/mn/downloads.html

Heute um 11.00 Uhr findet eine virtuelle Bilanzmedienkonferenz auf Deutsch statt. Patrik Stillhart (CEO) und Mirko Käppeli (CFO) werden das Jahresergebnis 2020 präsentieren und im Anschluss Fragen beantworten.

Bitte melden Sie sich für die Konferenz über nachfolgenden Link an. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. https://www.zugestates.ch/de/investor-relations/bilanzmedienkonferenz.html

Wichtige Daten:

13.04.2021
19.04.2021
27.08.2021

9. ordentliche Generalversammlung
Ausschüttung an die Aktionäre (Payment Day)
Publikation Halbjahresbericht

Weitere Auskünfte:

Patrik Stillhart, CEO
Mirko Käppeli, CFO

T +41 41 729 10 10, ir@zugestates.ch

Über Zug Estates:
Die Zug Estates Gruppe konzipiert, entwickelt, vermarktet und bewirtschaftet Liegenschaften in der Region Zug. Dabei konzentriert sie sich auf zentral gelegene Areale, die vielfältige Nutzungen und eine nachhaltige Entwicklung ermöglichen. Das Immobilienportfolio setzt sich aus den zwei Arealen in Zug und Risch Rotkreuz zusammen. Ergänzend betreibt die Gruppe in Zug ein City Resort mit den führenden Businesshotels Parkhotel Zug und City Garden und einem ergänzenden Gastronomieangebot. Der Gesamtwert des Portfolios betrug per 31. Dezember 2020 CHF 1.65 Mrd. Die Zug Estates Holding AG ist an der SIX Swiss Exchange, Zürich, kotiert (Tickersymbol: ZUGN, Valorennummer: 14 805 212).

Zug Estates Holding AG | Industriestrasse 12 | CH-6300 Zug | T +41 41 729 10 10 | www.zugestates.ch



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Ihr Kontakt

Philipp Hodel

Leiter Kommunikation

Zug Estates AG

Industriestrasse 12

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