06.09.2018

Beleuchtungskonzept Metalli

Das Lichtkonzept aus den 1980er-Jahren birgt ein grosses Sparpotenzial. Der Ersatz mit LED-Leuchten und die Anpassung des Betriebskonzepts werden zu einer deutlichen Reduktion des Stromverbrauchs führen.

3500 Lichtquellen und 80 verschiedene Leuchtentypen sind in der Überbauung Metalli zu finden. Das Konzept aus den 1980er-Jahren darf für die damalige Zeit als beispielhaft angesehen werden. Aufgrund des technischen Fortschritts sind Ersatzmassnahmen energetisch sinnvoll. Im August und September 2018 werden die Wandleuchten von Mall und Passage im EG ersetzt, zwischen November und Anfang 2019 folgt die Deckenbeleuchtung. Im nächsten Jahr sind die Treppenhäuser sowie das Metalli-Parking an der Reihe.

Light on demand

Mit der Umstellung auf LED-Lichtquellen kann gemäss einer Auswertung von HHM die installierte Leistung im Schnitt um bis zu 50% reduziert werden – ohne Helligkeitseinbussen oder Veränderung der Lichtstimmung. Weiteres Einsparpotenzial bringt die Reduktion der jährlichen Einschaltdauer. Dies wird möglich, da LEDs beim Einschalten sofort die volle Lichtleistung bringen und häufige Schaltungen oder kurze Einschaltzeiten die Lebensdauer nicht beeinträchtigen. Daher wird geprüft, welche Leuchten nur eingeschaltet werden sollen, wenn sie gebraucht werden. Zudem wird mit der Dimmfunktion eine stufenlose Regulierung in Abhängigkeit zum Tageslichteinfall möglich. Neben der Stromeinsparung führt das neue Lichtkonzept zu einer deutlichen Aufwertung des Sicherheitsempfindens in der Tiefgarage.

Nicht nur die Stromkosten sinken, auch der technische Unterhalt fällt in den nächsten Jahren bedeutend geringer aus. Die Reduktion der jährlichen Betriebszeiten führt zu einer steigenden Lebenserwartung der Leuchten und deren Komponenten. Zudem kommen die geringeren Stromkosten den Mietern in Form von tieferen Nebenkosten zugute.

www.hhm.ch