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Anschluss Metalli an Circulago ist auf Kurs

Damit die Metalli ab dem 1. April 2020 mit CO2-freier Wärme und Kälte aus dem Zugersee versorgt werden kann, sind umfangreiche Umbau- und Installationsarbeiten nötig. Das für Zug Estates strategisch wichtige Projekt ist auf Kurs.

Im 3. Untergeschoss der Überbauung Metalli konnte man im Sommer 2019 die Veränderungen förmlich riechen. Grund dafür waren die Abbauarbeiten von zwei Öltanks mit einem Fassungsvermögen von je 227 000 Litern. Diese mussten aufwendig aus dem Raum herausgeschnitten und fachgerecht entsorgt werden. Die Tanks räumen ihren Platz für eine sauberere, eine CO2-freie Technik. Dort, wo über 30 Jahre lang zwei Heizöltanks standen, entsteht die neue Energiezentrale der WWZ. Die Leitung des Fernwärmenetzes Circulago wird an dieser Stelle an zwei Wärmepumpen angeschlossen und Energie in Form von Wärme oder Kälte in die Wohnungen und Geschäftsräume der Metalli bringen.

Die Bauarbeiten in der Metalli sind auf Kurs, sodass der Wechsel pünktlich am 1. April 2020 vollzogen werden kann. Verläuft alles nach Plan, sollen nach der Metalli in einer zweiten Phase auch die restlichen Liegenschaften der Zug Estates an Circulago angeschlossen werden. Damit könnte das Ziel, das gesamte Immobilienportfolio weitgehend mit CO2-freier Energie zu betreiben, bereits 2021 Realität werden.

Einbau Energiezentrale

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Aufbau Energiezentrale

 

Die Wärmepumpen waren zu gross, um direkt in die neue Energiezentrale im 3. UG gebracht zu werden. Daher musste ein Loch in die Betondecke des Metalli-Parkhauses gefräst werden.