15. September 2016

Bauliche Dichte bedingt Grüne Dichte

Wohn- und Arbeitswelten mit hoher baulicher Dichte bedingen eine adäquate Grüne Dichte. Wie können mit Differenzierung und Vielfalt hochwertige Aussenräume entstehen? Dies war der Fokus des zweiten Nachhaltigkeitsforums der Zug Estates, das am 15. September in Anwesenheit von rund 200 Vertretern aus Politik, Forschung und Wirtschaft in Risch Rotkreuz stattfand.

 

 

 

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Medienmitteilung

15. September 2016

Bauliche Dichte bedingt Grüne Dichte

Wohn- und Arbeitswelten mit hoher baulicher Dichte bedingen eine adäquate Grüne Dichte. Wie können mit Differenzierung und Vielfalt hochwertige Aussenräume entstehen? Dies war der Fokus des zweiten Nachhaltigkeitsforums der Zug Estates, das am 15. September in Anwesenheit von rund 200 Vertretern aus Politik, Forschung und Wirtschaft in Risch Rotkreuz stattfand.

In Zeiten städtebaulicher Nachverdichtung gewinnen die Qualitäten unserer öffentlichen Räume immer mehr an Bedeutung. Im Raum steht das Bedürfnis, dem Paradigma der architektonischen Dichte, von der allenthalben gesprochen wird, ein grünes Pendant hinzuzufügen. Pascal Posset, Mitglied der Geschäftsleitung von Hager Partner AG zeigte am Beispiel Suurstoffi einen möglichen Ansatz auf, der bei der Entwicklung unserer Stadträume von morgen an Relevanz gewinnen könnte.

 

Günther Vogt, Geschäftsinhaber von Vogt Landschaftsarchitekten AG und Professor am Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur an der ETH Zürich betonte in seinem Referat die Wichtigkeit von sozialen und biologischen Prozessen bei der Konzeption von Quartieren, damit diese langfristig erfolgreich funktionieren. "Die Nutzung durch Anwohner, Angestellte, Gäste und Kunden, Schüler und Studenten unterschiedlicher Altersgruppen führen je nach Tageszeit und Wochentag zu durchgehend belebten, und zugleich ständig neu durchmischten Gruppen im Freiraum. Neben der hohen baulichen Dichte kann so auch urbanes Leben entstehen und sich eine Gemeinschaft entwickeln."

 

Raphael Schmid von Ramser Schmid Architekten und verantwortlicher Architekt für das Gartenhochhaus Aglaya zeigte in seinem Referat auf, wie sich die Begrünung des 70 Meter hohen Wohnturms auf die Qualität des Wohnens auswirken wird. "Die Grenze zwischen Wohnraum und Garten wird bewusst verwischt, um das Erlebnis des Gartens aus der Wohnung heraus zu intensivieren", betonte Schmid. "Das Projekt des Wohnturms ermöglicht ein Wohnen mit eigenem Garten und ergänzt diese Eigenschaft mit der Idee des Fernblicks. Eine Qualität, die in der dicht besiedelten Schweiz ansonsten mehr denn je zu einem seltenen Gut geworden ist."

 

Tobias Achermann, CEO von Zug Estates, stellte den Nachhaltigkeitsbericht 2016 des Unternehmens  vor, der in diesem Jahr einen Fokus auf das Thema Grüne Dichte legt. "Areale mit Grüner Dichte und Vielfalt – auch in der Höhe – sowie verkehrsfreie Aussenräume mit hoher Aufenthaltsqualität sind das erlebbare Resultat unserer Strategie", erläuterte Achermann. Die Auszeichnung mit dem Zertifikat der Stiftung Natur & Wirtschaft bestätige, dass Zug Estates auf dem richtigen Weg sei. "Nachhaltigkeit ist uns ein echtes Anliegen, das als Leitplanke für unser Handeln dient. Eine Maxime, die letztlich allen zugutekommt."