18. September 2015

Zug Estates auf dem Weg zum Immobilienportfolio ohne CO2-Emissionen

Die Immobilienbranche steht in der Verantwortung: Der Gebäudepark der Schweiz ist jährlich für 45% des Energieverbrauchs und 40% des CO2-Ausstosses verantwortlich. Im Rahmen des ersten Zug Estates Nachhaltigkeitsforums diskutierten Hannes Wüest, Verwaltungsratspräsident und Tobias Achermann, CEO, mit Vertretern aus Wissenschaft und Politik, wie Immobilienunternehmen mit dem Thema Energie umgehen können, damit zukunftsfähige Geschäftsmodelle entstehen.

 

 

 

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Medienmitteilung
Zug, 18. September 2015

Zug Estates auf dem Weg zum Immobilienportfolio ohne CO2-Emissionen

Die Immobilienbranche steht in der Verantwortung: Der Gebäudepark der Schweiz ist jährlich für 45% des Energieverbrauchs und 40% des CO2-Ausstosses verantwortlich. Im Rahmen des ersten Zug Estates Nachhaltigkeitsforums diskutierten Hannes Wüest, Verwaltungsratspräsident und Tobias Achermann, CEO, mit Vertretern aus Wissenschaft und Politik, wie Immobilienunternehmen mit dem Thema Energie umgehen können, damit zukunftsfähige Geschäftsmodelle entstehen.

Tobias Achermann, CEO von Zug Estates stellte den in dieser Form 2015 erstmalig publizierten Nachhaltigkeitsbericht der Gruppe vor. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die erste börsenkotierte Immobiliengesellschaft mit einem Portfolio ohne CO2-Emissionen zu sein.“ Dass die Gruppe auf gutem Weg ist, dieses Ziel zu erreichen, zeigen die jährlich in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Integrale Gebäudetechnik der Hochschule Luzern ausgewerteten Verbrauchszahlen sämtlicher Liegenschaften. Seit Beginn der Messungen in der Periode 2010/11 konnten die Treibhausgasemissionen für die Heizung und Warmwasseraufbereitung um über 30% auf aktuell 16 kg CO2 pro m2 Mietfläche reduziert werden, rund die Hälfte des Schweizer Durchschnitts (basierend auf dem Gebäudeparkmodell Schweiz). Aufgrund der in den kommenden Jahren geplanten und teilweise bereits eingeleiteten Massnahmen rechnet die Gruppe damit, dass dieser Wert bis 2019/20 auf unter 1 kg CO2 pro m2 Mietfläche sinken wird. Zug Estates, erläuterte Tobias Achermann weiter, fördere und nutze neuste und innovative Technologien. So unterstütze die Gruppe die Hochschule Luzern jährlich mit einem Sponsoring-Betrag. "Diese Mittel werden vorwiegend für die Forschung an Technologien eingesetzt, die dazu beitragen, Areale effizienter, intelligenter und vernetzter zu machen."

Prof. Matthias Sulzer, der an der Hochschule Luzern die Forschungsgruppe Energieversorgung für Quartiere & Areale leitet, gewährte einen Einblick in ebendiese Forschung und warf einen Blick in die Zukunft. "Intelligente Areale wie die Suurstoffi werden schon bald nicht nur lokal vernetzt sein, sondern als Energie Hubs umliegende Gebiete mit Energie mitversorgen."

Die Energiestrategie 2050 des Bundes, welche einen schrittweisen Ausstieg der Schweiz aus der Atomenergie vorsieht, sei weit mehr als eine Reaktion auf die Katastrophe von Fukushima, erläuterte Walter Steinmann, Direktor des Bundesamtes für Energie. Wichtiges Standbein der Strategie sei die Stärkung der Energieforschung. Dazu zähle u.a. das BFE-Leuchtturmprogramm, das im Sinne von „Living Labs“ schweizweit Vorzeige-Projekte, darunter auch die Suurstoffi, unterstützt.

Der Zuger Baudirektor Heinz Tännler zeigte in seinem Referat sodann die Grundsätze des nachhaltigen Bauens im Kanton Zug auf. Der Kanton wolle entsprechend dem Energieleitbild 2011 Vorbildfunktion ausüben und verfolge die Ziele des Effizienzpfad Energie nach SIA 2040. "Wir begrüssen und unterstützen die Initiativen privater Bauherren wie Zug Estates, die mit ihren Vorhaben ähnliche Ziele verfolgen wie der Kanton."

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Nachhaltigkeitsbericht 2015
„Wirkungsvoll“ – Der Nachhaltigkeitsbericht 2015 der Zug Estates Gruppe steht auf unserer Webseite www.zugestates.ch unter Unternehmen / Nachhaltigkeit zum Download bereit.
Tag des offenen Quartiers in der Suurstoffi

Am Samstag, 19. September 2015, stehen in der Suurstoffi in Rotkreuz von 12 bis 16 Uhr die Türen offen. Das Quartier – und mit ihm die Neuzuzüger Hochschule Luzern und GfK – stellt sich der interessierten Öffentlichkeit vor. Weitere Informationen unter www.suurstoffi.ch