31. August 2018

Zug Estates erhöht operatives Ergebnis deutlich

Zug Estates blickt erneut auf ein erfreuliches erstes Halbjahr zurück, mit einer überzeugenden operativen Leistung. Wichtige Indikatoren entwickelten sich positiv, zudem konnten in der Arealentwicklung weitere Meilensteine erreicht werden.

 

 

 

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Medienmitteilung

31. August 2018

Zug Estates erhöht operatives Ergebnis deutlich

Zug Estates blickt erneut auf ein erfreuliches erstes Halbjahr zurück, mit einer überzeugenden operativen Leistung. Wichtige Indikatoren entwickelten sich positiv, zudem konnten in der Arealentwicklung weitere Meilensteine erreicht werden.

Der Liegenschaftenertrag stieg verglichen mit der Vorjahresperiode im ersten Halbjahr 2018 um 12.6% auf CHF 23.4 Mio. (Vorjahr: CHF 20.8 Mio.). Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung erhöhte sich von CHF 19.6 Mio. auf CHF 21.7 Mio. (+10.6%). Auch der Bereich Hotel & Gastronomie konnte nach der letztjährigen Zimmersanierung im Parkhotel Zug seinen Umsatzbeitrag von CHF 8.3 Mio. auf CHF 8.5 Mio. (+2.9%) erhöhen und den Gross Operating Profit (GOP) auf hohen 41.2% halten.

 

Unter der Berücksichtigung des Neubewertungserfolgs von CHF 3.5 Mio. (Vorperiode: CHF 7.2 Mio.) stellte sich ein EBIT von CHF 23.4 Mio. und ein Konzernergebnis von CHF 17.8 Mio. ein. Beide Werte lagen unter dem Vorjahresergebnis. Das Konzernergebnis ohne Neubewertungserfolg legte hingegen deutlich um 13.2% auf CHF 14.8 Mio. zu.

 

Im ersten Halbjahr hat die Zug Estates Gruppe CHF 62.5 Mio. (Vorperiode: CHF 49.7 Mio.) in die Weiterentwicklung ihrer Areale investiert. Davon entfielen CHF 7.1 Mio. auf das Promotionsprojekt Aglaya (Vorperiode: CHF 5.3 Mio.). Der Grossteil der Investitionen entfiel wiederum auf das Suurstoffi-Areal in Rotkreuz.

 

Konstante Wertentwicklung und leicht höherer Leerstand

Der Marktwert des Portfolios konnte im ersten Halbjahr 2018 um 4.2% auf CHF 1.47 Mrd. erhöht werden. Die Leerstandsziffer stieg bedingt durch die Fertigstellung zusätzlicher Wohn- und Gewerbeflächen leicht an und lag per 30. Juni 2018 (Stichtagsbetrachtung) bei 1.9% (31. Dezember 2017: 1.5%).

 

Weitere Entwicklungs- und Vermarktungserfolge

Sowohl in der Suurstoffi als auch im Zentrumsareal in Zug konnten weitere wichtige Entwicklungs- und Vermarktungserfolge erzielt werden.

  • Erstmals in der Geschichte des Einkaufszentrums Metalli sind sämtliche Retailflächen vermietet. Zudem konnte mit Läderach Chocolatier Suisse eine weitere zugkräftige Marke gefunden werden, die im Q3 2019 in die Metalli einziehen wird.
  • Die Büroflächen in der Metalli erfreuen sich nach wie vor einer guten Nachfrage. Mit dem grössten Büromieter der Metalli konnte eine Vertragsverlängerung bis 2027 zu Marktkonditionen unterzeichnet werden. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr Mietverträge über mehr als 2 600 m2 verlängert.
  • Die umfassenden Sanierungsarbeiten in der Höhe von CHF 4.4 Mio. in der Liegenschaft Baarerstrasse 14a verlaufen nach Plan und werden im Sommer 2019 abgeschlossen sein. Zudem wurde mit den Bauarbeiten für die Ladenerweiterungen bei den Mietern Esprit und Confiserie-Café Speck in der Metalli begonnen. Die Fertigstellung ist auf Oktober 2018 terminiert und wird zu jährlichen Mehrmieteinnahmen von TCHF 95.0 führen.
  • Bei unserer Tochtergesellschaft Hotelbusiness Zug AG konnten die umfassenden Sanierungsarbeiten in den Bereichen Hotelzimmer, Gästetoiletten, Dach und Aussenraum abgeschlossen werden. Gäste sowie das Beurteilungskomitee von Hotellerie Suisse geben ein positives Feedback zum neuen Zimmerdesign, was sich auch in höheren Umsätzen zeigt.
  • Die Resultate der Masterplanung Zentrumsareal wurden im April 2018 von den vier interdisziplinären Teams präsentiert. Aufbauend auf dem gewählten Siegerprojekt werden weitere Machbarkeiten wie Wirtschaftlichkeit und Umsetzungspfad usw. geprüft.
  • Im Juli wurde zwischen Zug Estates und WWZ Energie eine Absichtserklärung unterzeichnet, die Überbauung Metalli an den Wärmeverbund Circulago anzuschliessen. Damit wird die Metalli ab 2020 mit Wärme und Kälte aus dem Wasser des Zugersees versorgt. Dies führt zu einer jährlichen C02-Einsparung von 780 Tonnen und setzt einen weiteren Meilenstein in unserer Nachhaltigkeitsstrategie.
  • Die etappierte Übergabe des Baufelds A (Suurstoffi 16, 18, 20) an die Mieter wurde per Ende Februar 2018 abgeschlossen. Insgesamt investierte Zug Estates rund CHF 115.3 Mio. in diese 3. Bauetappe. Nebst den bereits ansässigen Firmen Mobility und GfK wird im Baufeld A eine Ärztegemeinschaft einziehen. Der Vermietungsstand der Wohnungen beträgt 100%, derjenige der Gewerbeflächen 84%.
  • Die Bauarbeiten für das Holzhochhaus S22 konnten im Juli plangemäss beendet werden. Die Flächenübergabe an den Ankermieter Amgen ist bereits erfolgt. Weitere Mieter wie Arval und Mobilezone folgen im zweiten Halbjahr. Zudem konnte mit dem weltgrössten Bierbrauer AB InBev ein weiterer internationaler, attraktiver Mieter gefunden werden. Das Unternehmen hat eine Fläche von 1 500 m2 gemietet.
  • Das Gartenhochhaus Aglaya wird im Oktober 2018 die Gebäudehöhe von 70 Metern erreicht haben. Die Fertigstellung ist für das Q4 2019 vorgesehen. Das Investitionsvolumen beträgt rund CHF 100 Mio., wobei 92% auf die Promotion entfallen. Per Mitte Jahr 2018 waren bereits 84% der Wohnungen reserviert oder verkauft. Zudem konnten die rund 1 800 m2 Gewerbeflächen langfristig an den internationalen Coworking-Anbieter Spaces vermietet werden.
  • Die Planungs- und Bauarbeiten auf dem Baufeld 1 verlaufen nach Plan, sodass die erste Etappe termingerecht per Q3 2019 an die Hochschule Luzern übergeben werden kann. Die Fertigstellung der zweiten Etappe ist für Q2 2020 vorgesehen. Rund 70% der insgesamt 26 000 m2 Mietflächen sind bereits langfristig vermietet.

 

Ausblick 2018

Aufgrund der Fertigstellung des Baufelds A und der Liegenschaft S22 gehen wir von steigenden Mieterträgen aus. Gleichzeitig wird sich der Liegenschaftenaufwand aufgrund von Sanierungsarbeiten in der Metalli erhöhen. Im Segment Hotel & Gastronomie erwarten wir, dass Umsatz und GOP auf Vorjahresniveau gehalten werden können.

 

Insgesamt rechnen wir mit einem leicht besseren Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung. Beim Konzernergebnis ohne Neubewertungserfolg erwarten wir ebenfalls einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr.