10. März 2017

Zug Estates steuert weiteres Wachstum an

Die Zug Estates Gruppe konnte das Wachstum der vergangenen Jahre erfolgreich konsolidieren. Das Konzernergebnis ohne Neubewertungserfolg betrug CHF 24.0 Mio. und lag damit auf Vorjahresniveau. Die Marge konnte trotz Umsatzrückgang von 38.2% auf 39.2% gesteigert werden. Der Liegenschaftenertrag stieg um 2.3% auf 40.1 Mio. Der Leerstand betrug rekordtiefe 1.8%. Entwicklungsvorhaben im Umfang von CHF 440 Mio. befinden sich im Bau oder in Planung und werden ab 2018 zu einer deutlichen Ertragssteigerung führen. Der Generalversammlung wird eine Erhöhung der Ausschüttung an die Aktionäre um 12.2% auf CHF 23.00 pro Namensaktie Serie B beantragt.

 

 

 

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Medienmitteilung

10. März 2017

Zug Estates steuert weiteres Wachstum an

Die Zug Estates Gruppe konnte das Wachstum der vergangenen Jahre erfolgreich konsolidieren. Das Konzernergebnis ohne Neubewertungserfolg betrug CHF 24.0 Mio. und lag damit auf Vorjahresniveau. Die Marge konnte trotz Umsatzrückgang von 38.2% auf 39.2% gesteigert werden. Der Liegenschaftenertrag stieg um 2.3% auf 40.1 Mio. Der Leerstand betrug rekordtiefe 1.8%. Entwicklungsvorhaben im Umfang von CHF 440 Mio. befinden sich im Bau oder in Planung und werden ab 2018 zu einer deutlichen Ertragssteigerung führen. Der Generalversammlung wird eine Erhöhung der Ausschüttung an die Aktionäre um 12.2% auf CHF 23.00 pro Namensaktie Serie B beantragt.

Die Zug Estates Gruppe erzielte 2016 einen Betriebsertrag von CHF 61.2 Mio. Gegenüber Vorjahr entspricht dies einer Abnahme um 2.7%. Dabei stieg der Liegenschaftenertrag trotz der im Vorjahr erfolgten Veräusserung von zwei grösseren Liegenschaften um 2.3% auf CHF 40.1 Mio. Der Ertrag aus Hotel- und Gastronomietätigkeiten nahm auf vergleichbarer Basis um CHF 2.6 Mio. auf 16.5 Mio. ab, was hauptsächlich auf den entfallenden Umsatz aus dem Ende 2015 beendeten Betrieb der Gastronomie im Theater Casino Zug zurückzuführen ist. Der Gross Operating Profit (GOP) des Geschäftsbereichs Hotel & Gastronomie stieg von 37.9% auf 41.5%. Die weiteren Erträge aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit und die sonstigen betrieblichen Erträge lagen auf Vorjahreswert. Der Betriebsaufwand war 3.9% tiefer als im Vorjahr. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung nahm um 1.9% ab und betrug CHF 38.4 Mio. (Vorjahr: CHF 39.2 Mio.).

 

Die Gruppe hat 2016 insgesamt CHF 76.2 Mio. in die Weiterentwicklung, den Ausbau und die Arrondierung ihrer Areale, insbesondere der Suurstoffi in Risch Rotkreuz, investiert. Zusätzlich erhöhte sich der Bilanzwert der Renditeliegenschaften aufgrund der Neubewertung netto um CHF 28.1 Mio.

 

Aufgrund des tieferen Erfolgs aus Neubewertung Renditeliegenschaften (netto) lagen der EBIT mit CHF 63.8 Mio. und das Konzernergebnis mit CHF 48.4 Mio. unter den entsprechenden Vorjahreswerten. Das Konzernergebnis ohne Neubewertungserfolg betrug CHF 24.0 Mio. (Vorjahr: CHF 24.1 Mio.) und lag damit auf Vorjahresniveau. Die entsprechende Marge konnte von 38.2% auf 39.2% gesteigert werden.

 

Gesamtaktienrendite bei 15.8%

Der Schlusskurs der Zug Estates Aktie notierte am 31. Dezember 2016 bei CHF 1 653.00, 14.4% höher als noch zu Jahresbeginn. Unter Berücksichtigung der im April 2016 aus Kapitaleinlagereserven und somit verrechnungssteuerfrei erfolgten Ausschüttung von CHF 20.50 pro Namenaktie Serie B betrug die Gesamtaktienrendite im Geschäftsjahr 2016 15.8% (Vorjahr: 17.6%).

 

Marktwert des Portfolios steigt um 8.5% auf CHF 1.3 Mrd.

Die Gruppe hat auch 2016 ihre Wachstumsstrategie fortgesetzt und CHF 76.2 Mio. in die Weiterentwicklung, den Ausbau und die Arrondierung ihres Portfolios investiert. Hinzu kommen Aufwendungen für die Promotionsliegenschaft Aglaya in Höhe von CHF 16.9 Mio.

 

Der Bilanzwert des gesamten Portfolios betrug Ende Jahr CHF 1 211.0 Mio., 8.8% mehr als im Vorjahr. Die betrieblich genutzten Liegenschaften sind zu Gestehungskosten abzüglich Abschreibungen bilanziert. Der Marktwert dieser Liegenschaften betrug CHF 116.0 Mio. (Vorjahr: CHF 113.7 Mio.), der Marktwert des gesamten Portfolios somit CHF 1 290.5 Mio. (Vorjahr: CHF 1 188.9 Mio.).

 

Eigenkapitalquote bei 61.2%

Die Zug Estates Gruppe kann auf einer starken und langfristig stabilen Eigenkapitalbasis aufbauen. Per 31. Dezember 2016 betrugen die Eigenmittel CHF 774.5 Mio. Dies entspricht bei anhaltender Investitionstätigkeit einer soliden Eigenkapitalquote von 61.2% (Vorjahr: 60.8%).

 

Leerstand im Portfolio sinkt auf 1.8%

Die Hauptnutzflächen im Areal Suurstoffi sind vollständig vermietet. Die Hochschule Luzern und der Gastronomieanbieter CreaBeck haben im zweiten Halbjahr 2016 den Betrieb aufgenommen. Für die verbleibenden 1 000 m2 Bürofläche konnte mit einem Technologieunternehmen, das die Fläche im ersten Halbjahr 2017 beziehen wird, ein Mietvertrag abgeschlossen werden. Es verbleiben nur die für die weitere Entwicklung vorinvestierten Unterniveau-Parkplätze im Leerstand.

 

Im Zentrumsareal Zug wurde der Retail-Mix durch neue Marken wie Rituals oder The Butcher gestärkt. Zudem wurden Mietverträge für über 1 000 m2 Büro- und Detailhandelsflächen verlängert oder neu abgeschlossen. Insbesondere im Bereich Retail wird dies zu höheren Mieterträgen führen.

 

Per 31. Dezember 2016 (Stichtagsbetrachtung) betrug der Leerstand 1.8% und hat damit gegenüber dem Vorjahreswert von 5.4% um 3.6 Prozentpunkte abgenommen.

 

Entwicklungsvorhaben im Umfang von CHF 440 Mio. im Bau oder in Planung

2016 war ein weiteres Jahr mit intensiver Bau- und Entwicklungstätigkeit; die Projektpipeline ist prall gefüllt. Insgesamt befinden sich in der Suurstoffi konkrete Entwicklungsvorhaben im Umfang von rund CHF 440 Mio. im Bau oder in Planung. Diese Projekte werden ab 2018 zu einer deutlichen Ertragssteigerung führen.

 

Im Berichtsjahr konnten wichtige Vermarktungserfolge erzielt werden: Mit der Carsharing-Anbieterin Mobility und dem Biotechnologieunternehmen Amgen konnten langfristige Mietverträge für Dienstleistungsflächen abgeschlossen werden. Mobility wird Anfang 2018 mit rund 130 Mitarbeitenden in einen Neubau der dritten Realisierungsetappe übersiedeln. Damit sind 70% der kommerziellen Flächen dieser Realisierungsetappe langfristig vermietet. Amgen folgt im Sommer 2018 in den Neubau Suurstoffi 22, wo das Unternehmen etwa einen Drittel der Fläche mieten wird. Mit dem Jugendwohnnetz Zürich JUWO wurde ein langfristiger Vertrag als Betreiber für das Studentische Wohnen abgeschlossen. JUWO wird die ersten 52 Wohneinheiten Mitte 2017 übernehmen, weitere 48 Einheiten folgen spätestens 2019.

 

Zug Estates hat im November 2016 mit dem Verkauf der 85 Eigentumswohnungen im Hochhaus Aglaya begonnen. Dabei kommt der eigens für Zug Estates entwickelte Online-Wohnungskonfigurator erfolgreich zum Einsatz. Ende 2016 waren bereits 22 Wohnungen reserviert. Die ersten Beurkundungen fanden Anfang 2017 statt.

 

Businesshotellerie mit verbesserter Profitabilität

Die Hotelbusiness Zug AG konnte die Auslastung ihrer Hotelbetriebe bei leicht gestiegenen Zimmerpreisen annähernd auf Vorjahresniveau halten, der Beherbergungsertrag lag mit CHF 10.9 Mio. um CHF 0.3 Mio. unter Vorjahr. Der Ertrag aus Gastronomie nahm um CHF 2.3 Mio. ab, was hauptsächlich auf den entfallenden Umsatz aus dem Pachtbetrieb Theater Casino Zug zurückzuführen ist (der Pachtvertrag wurde Ende 2015 nicht verlängert). Die weiteren Erträge des Geschäftsbereichs waren mit CHF 0.6 Mio. stabil, der Gesamtertrag des Geschäftsbereichs sank auf CHF 17.1 Mio. (Vorjahr: CHF 19.8 Mio.). Durch die strategische Fokussierung auf das Kerngeschäft Businesshotellerie mit ergänzender Gastronomie verbesserte sich die GOP-Marge (GOP: Gross Operating Profit) von 37.9% auf 41.5%.

 

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Zur Finanzierung des weiteren Portfolioausbaus wurde am 24. Januar 2017 eine 0.7% - Anleihe mit einer Laufzeit von 2017 bis 2022 und einem Volumen von CHF 100 Mio. emittiert. Ansonsten fanden nach dem Bilanzstichtag keine wesentlichen Ereignisse statt.

 

Ausblick 2017

Im Segment Immobilien rechnet Zug Estates aufgrund der ganzjährig ertragswirksamen Mietflächen der Hochschule Luzern und dem im zweiten Halbjahr erwarteten Bezug der dritten Realisierungsetappe in der Suurstoffi mit höheren Mieterträgen. Gleichzeitig werden aufgrund der im Vorjahr eingeleiteten Massnahmen zur Stärkung der Organisation und höheren Unterhaltsaufwendungen die Kosten steigen.

 

Im Segment Hotel & Gastronomie wird mit einer Konsolidierung von Umsatz und Gross Operating Profit auf Vorjahresniveau gerechnet. Im Parkhotel Zug ist im Sommer eine Sanierung der Hotelzimmer geplant.

 

Insgesamt rechnet Zug Estates mit einem auf Vorjahresniveau liegenden Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung. Aufgrund der erwarteten Abschwächung der Marktdynamik geht die Gruppe davon aus, dass der Erfolg aus Neubewertung Renditeliegenschaften (netto) und somit auch das Konzernergebnis unter Vorjahr liegen werden. Das Konzernergebnis ohne Neubewertungserfolg wird über Vorjahr erwartet.

 

Die sorgfältige Weiterentwicklung des Areals Suurstoffi steht auch weiterhin im Fokus. Die dritte Realisierungsetappe wird im Herbst fertiggestellt und schrittweise an die Nutzer übergeben. Der Bau des Bürogebäudes Suurstoffi 22 und des Wohnhochhauses Aglaya wird planmässig vorangetrieben, ebenso die Entwicklung des westlichen Arealteils. Insgesamt rechnet Zug Estates 2017 mit Investitionen von etwa CHF 150 Mio. inklusive Promotionsliegenschaft.

 

Anträge an die Generalversammlung 2017

Das für die Ausschüttung an die Aktionäre relevante Konzernergebnis ohne Neubewertungserfolg betrug CHF 48.73 pro Namenaktie Serie B (Vorjahr: CHF 48.97). Gestützt auf das solide Ergebnis und die intakten Zukunftsaussichten beantragt der Verwaltungsrat eine um 12.2% höhere Ausschüttung von CHF 23.00 pro Namenaktie Serie B. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 47.2%.

 

An der Generalversammlung vom 11. April 2017 wird Beat Schwab als neuer Verwaltungsratspräsident vorgeschlagen. Er folgt auf Hannes Wüest, der altershalber aus dem Verwaltungsrat ausscheiden wird.

 

Weiter wird sich Heinz Stübi nicht mehr zur Wiederwahl stellen. Alle weiteren Mitglieder stellen sich zur Wiederwahl zur Verfügung. Der Verwaltungsrat verkleinert sich dadurch von sieben auf fünf Mitglieder.

 

Weitere Informationen

Heinz M. Buhofer hat Zug Estates über seine Absicht informiert, nur noch bis zur Generalversammlung 2018 als Verwaltungsratsmitglied zur Verfügung zu stehen.

 

Im Weiteren hat er die Prüfung eines freiwilligen Umtauschangebots der Namenaktien Serie A (Stimmrechtsaktien) in kotierte Namenaktien Serie B vorgeschlagen, sofern die Restriktionen der Lex Koller weiterhin erfüllt sind und eine zukunftsorientierte innerfamiliäre Nachfolgelösung ermöglicht wird. Dies vorausgesetzt, wäre Heinz M. Buhofer auf den Zeitpunkt seines Ausscheidens aus dem Verwaltungsrat bereit, seine Beteiligung an Zug Estates ganz oder zum grösseren Teil in Namenaktien Serie B zu tauschen.

 

Der Verwaltungsrat der Zug Estates Holding AG wird in den kommenden Monaten die Möglichkeiten und Bedingungen eines freiwilligen Umtauschangebotes der nichtkotierten Namenaktien Serie A in kotierte Namenaktien Serie B prüfen und bis zur Generalversammlung 2018 konkretisieren.